Montag, 14. April 2014

Himbeer-Zitronen-Cupcakes


ZUTATEN:    (für 12 Cupcakes) 
  • 175g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 120g weiche Butter
  • 120 ml Milch
  • 150g Himbeeren (frisch oder gefroren)
  • 100g weiche Butter
  • 280g Frischkäse
  • 20g Puderzucker
  • 3-4 TL Lemon Curd (das ist ein süßer Zitronenaufstrich aus England - steht im Supermarkt bei den Marmeladen)

SO GEHT'S: (Backofen vorheizen nicht vergessen)

1. Eier und Zocker mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
2. Die Butter hinzugeben und die Masse schlagen, bis die Butterklumpen ganz klein sind. Mit der Butter ist die Masse leicht klumpig, aber das ist nicht schlimm ;)
3. Mehl, Backpulver und Salz hinzugeben und kurz verrühren.
4. Die Milch langsam untermischen.
5. Die Himbeeren unter heben und den Teig mit einem Esslöffel in die Förmchen füllen. Ein voller Esslöffel pro Muffin sollte reichen. Die Muffins bei 180° für etwa 25-30 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn man mit einem Zahnstocher hineinstickt und kein Teig an ihm hängen bleibt (Krümel dürfen am Zahnstocher hängen, nur kein Teig)


5. Für das Topping die Butter mit dem Puderzucker vermengen. Das kann man mit dem Handrührgerät oder mit einem Kochlöffel machen. 
6. Den Frischkäse langsam mit einem Kochlöffel (vorzugsweise aus Holz) unterrühren. Man sollte langsam und vorsichtig rühren, da die Masse sonst gerinnen und klumpig werden kann!
7. Das Lemon Curd ebenfalls vorsichtig unterrühren. 
8. Wenn man möchte, kann man das Topping mit etwas Lebensmittelfarbe aufpeppen. Es wird mit einem Spritzbeutel oder einem Messer auf die Muffins geben - FERTIG.


Samstag, 22. März 2014

der Winter in der Diakonie ist vorbei, der Frühling kann kommen

Zur Zeit mache ich ein FSJ in einer diakonischen Einrichtung. Die Zeit in der Arbeit verbringe ich am liebsten bastelnd mit den Klienten dort. Der Winter ist nun offiziell vorbei  und wir haben die winterliche Dekoration gegen Blumen ausgetauscht. Da ich im nächsten Winter nicht mehr dort arbeiten werde, wollte ich ein paar der Dinge, die wir gebastelt haben, festhalten. Denn sie sind zum Teil so schön geworden, dass es schade wäre sie nicht mit der Öffentlichkeit zu teilen. Außerdem ist bestimmt so manches dabei, dass man mit seinen Kindern auch zuhause nachbasteln kann - vielleicht findet der ein oder andere ja Inspiration für den nächsten Winter.


diese kleinen Männchen nennen wir Schlittenkinder. Sie hängen ein einem großen Zweig in der Ecke des Raumes zusammen mit Papiersternen, die ich bereits im Blog gezeigt habe. Meine Klienten hatten viel Freude beim basteln und mit ein wenig Hilfe, haben sie es auch super hinbekommen!

Material: man benötigt (flüssig) Kleber, Korken, Streichholzschachteln, bunte Pappe oder buntes Papier, Filzstoff und normalen Filz.

SO GEHT'S: Beginnen wir mit den Schlitten. Dazu umwickelt man die Streichholzschachtel mit buntem Papier oder bunter Pappe und befestigt es mit etwas Kleber. Die Vorder- und Rückseiten der Schachteln bleiben dabei unbedeckt. Diese können mit kleinen Quadraten aus Pappe beklebt werden, dass die Streichholzschachteln ganz bedeckt sind. An die langen Seiten der Schachteln klebt man die Schlittenkufen. Dazu einfach eine kleine Schablone anfertigen, auf die Pappe übertragen, ausschneiden und an den "Schlitten" kleben. Für die Männchen benötigt jeweils ein kleines Dreieck aus Filzstoff (einfach ausprobieren welche Größe man benötigt und dann eine Schablone anfertigen). Dieses wickelt man um den Korken, sodass es aussieht wie ein Mantel, dieser liegt nicht am Rücken des Männchens an, sondern steht ab. Ist er hinten oder am unteren Rand des Korkens zu lang, kann das einfach mit einer Schere korrigiert werden. Hat man ein passendes Mäntelchen, nimmt man ein wenig Filz und klebt ihn oben auf den Korken. Dann wickelt man den Mantel um den Korken und klebt ihn ebenfalls fest. Nun hat das Männchen Mantel und Haare, fehlt nur noch das Gesicht: einfach mir einem Filzstift aufmalen. Dann muss man nur noch das Schlittenkind auf deinen Schlitten kleben - FERTIG.






Über dem Kugelbad in unserem Gruppenraum hängt ein Netz, das eigentlich als Stütze für eine Schlingpflanze gedacht war. Als diese aber im Winter eingegangen ist, haben wir Pinguine und Schneeflocken an das Netzt gehängt. Die Vorlage haben wir aus dem Internet. Einfach Schablonen anfertigen, auf Pappe übertragen, ausschneiden und zusammenkleben. Die Schneeflocken sind weiße Wattebälle, die wir mit den Händen geformt haben. 

An die Fenster haben wir ebenfalls Schneeflocken gehängt. Einfach verschiedene Muster in ein gefaltetes Blatt Papier schneiden und sehen was daraus wird. Das schöne daran ist, dass das auch kleine Kinder oder Menschen mit starker Beeinträchtigung können und dass jede Schneeflocke anders aussieht als die zuvor. 




Sonntag, 16. März 2014

DIY - Ganesha Shirt



Letztes Wochenende habe ich seit langem mal wieder eines meiner Tops bemalt. Ich habe mich für Ganesha, einen Hindu-Gott, entschieden. Er verheißt Glück, steht für den Neuanfang und ist der Herr der Hindernisse. Er verkörpert Weisheit und Intelligenz. Sein Reittier ist die Ratte, den selbst das kleinste Wesen kann das Göttliche in sich tragen. Ganesha ist eine der populärsten und wichtigsten Gottheiten im Hinduismus. 

SO GEHT'S: Damit das Bild am Ende nicht schief ist, sollte man mit Kreide den Bereich markieren, den man bemalen möchte. Ist man mit der Position zufrieden, kann man anfangen. Ich lege immer eine Vorlage auf meinen alten Atlas und lege ihn in das Top. Das funktioniert natürlich auch mit jedem anderen großen Buch ;). Dieser Schritt ist aber sehr wichtig, da die Farbe sonst bis auf die Rückseite des Tops durchdrücken kann. Wenn das Top straff über das Buch gezogen ist, kann man mit dem Malen, bzw dem Abpausen beginnen. Wenn man sein "Kunstwerk" aufgemalt ist und man mit ihm zufrieden ist, sollte die Farbe über Nacht trocknen. Ist die Farbe trocken, sollte man das Top durch ein dünnes Tuch ausgiebig und sehr heiß bügeln. Ich drehe die Tops immer auf links und bügle sie dann, das funktioniert auch und man muss nicht erst ein dünnes Tuch suchen. Und schon ist das individuelle Top oder Shirt fertig zum Anziehen oder Verschenken.


Samstag, 18. Januar 2014

HOME is where your heart is

 Wer kennt Servietten-Technik nicht aus der Kindheit? Als ich klein war, haben wir bei meiner Tante immer Blumentöpfe verschönert oder im Falle von meiner Schwester und mir wohl eher verunstaltet. Vor einem Jahr habe ich diese Technik für mich wiederentdeckt. Sie ist im Grunde einfach und alles was man benötigt sind Kleister, Pinsel und schöne Servietten. Ich habe meine Servietten bei "Pflanzenkölle" gekauft. Im Grunde eignen sich alle Servietten, die einen hellen Hintergrund haben.

MATERIAL: Pinsel (breite, flache, weiche Pinsel eignen sich am besten, da harte Borsten die feuchten Servietten schnell zerreißen), Kleister (es gibt speziellen Kleister für diese Technik, Tapetenkleister tut's aber auch), Servietten (mit hellem Hintergrund), Holz- oder Pappbuchstaben (Pappbuchstaben gibt's z.B. bei "Pflanzenkölle"), Farbe (zum Bemalen und Grundieren)

SO GEHT'S: die Pappbuchstaben sollte man zuerst Grundieren, am besten mit weißer Farbe. Möchte man nur einige Elemente der Serviette aufkleben (z.B. nur die Rosenranken), kann man auch eine andere Farbe wählen. Diese sollte aber hell sein, sonst wird das Muster nur schlecht sichtbar. Ist der Hintergrund der Serviette nicht weiß, empfiehlt es sich die Buchstaben in der entsprechenden Farbe zu grundieren, das ist aber natürlich nicht Pflicht. Ist die Farbe getrocknet, kann man mit der Servietten-Technik beginnen. Einfach nach und nach die Seiten der Buchstaben dünn mit Kleister bestreichen. Dann vorsichtig NUR die oberste Schicht der Servietten auflegen und mit einer weiteren Schicht Kleister fixieren. Möchte man den ganzen Buchstaben mit einer Serviette überziehen (so wie mein E mit den Karos), sollte man die Serviette vorsichtig über die ganze vordere Seite legen und diese mit dem Kleister fixieren und glattstreichen. Die Überschüsse an der Seite kann man an den Seiten auf die Seitenflächen der Buchstaben falten und dort fixieren. Kleine Luftblasen und Falten kann man mit einem breiten Pinsel und etwas mehr Kleister einfach glattstreichen. Damit es bei den vielen verschiedenen Farben und Mustern nicht zu bunt wird, kann man einen oder zwei der Buchstaben ganz mit der Farbe anmalen. Am besten in einer Farbe, die zu den anderen Buchstaben passt. Dadurch wirkt das Ganze etwas ruhiger. 

Die fertigen Buchstaben kann man beispielsweise auf eine Kommode stellen oder auf ein kleines Regal in den Eingangsbereich. Mein HOME wollte ich auf das Kopfende meines Bettes stellen. Das sag eigentlich wirklich gut aus, aber das war mir dann doch zu bunt für mein kleines Zimmer. Jetzt steht es im Fenster zwischen Küche und Wohnzimmer, da macht es sich auch gut ;)


Dienstag, 7. Januar 2014

Pancakes am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen

Ich habe schon so viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Geschmacklich haben sie sich jedoch kaum unterschieden. Ich habe mich für dieses entschieden, weil die Pancakes meiner Meinung nach besonders fluffig werden. Sie sind auf jeden Fall besser als all der Fertig-Mist, den man kaufen kann und dazu noch super einfach zu machen! ;)


Zutaten:        (für 2-3 Personen) 
  • 150g Mehl
  • 2 EL Zucker oder Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver oder Natron
  • 2-3 Eier (je nach Größe)
  • Milch nach Bedarf
  • 1 Prise Salz
  • Butter für die Pfanne


SO GEHT'S:

1. Die Eier trennen. 
2. Eigelb, Vanillezucker, Backpulver, Mehl und Salz in eine Schüssel geben und kurz vermengen.
3. Nach und nach Milch hinzugeben bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Der Teig ist vergleichsweise recht dünn (dicker als Pfannkuchenteig, aber etwas dünner als Kuchen- oder Muffinteig).
4. Das Eiweiß steif schlagen und zum Teig geben. VORSICHTIG unterheben (wenn das Eiweiß richtig fest ist, kann man die Schüssel umdrehen ohne dass das Eiweiß herausfließt). Der Teig sollte nun schön luftig sein.
5. Zum Backen einfach etwas Butter in die Pfanne geben. Die Hitze kann recht hoch sein, dann dauert es nicht so lang. Einfach mit einem Esslöffel teig in die Pfanne klecksen. Wenn man sieht, dass viele Luftblasen an die obere Seite treten, kann der Pancake gewendet werden (das hört sich etwas komisch an, aber wenn es es soweit ist, wisst ihr was ich meine). 
Der Teig sollte fest genug sein, dass der Pancake nicht sofort in der Pfanne verläuft. Ist er zu flüssig, kann man einfach etwas mehr Mehl unterheben. Wenn er zu fest ist, kann man nachträglich etwas Milch hinzufügen.


Specials:

Pancakes werden meistens mit Ahornsirup gegessen. Deswegen ist der Pancake an sich auch in der Regel nicht oder nur leicht süß. Natürlich kann man auch Sahne, Schmand, Apfelmus, Marmelade oder frisches Obst nehmen. Besonders gut schmecken sie jedoch, wenn man Obst in den Teig gibt! Egal ob Blaubeeren, Himbeeren, Äpfel, Birnen oder Bananen. Äpfel, Bananen und Birnen kann man unten in die heiße Pfanne legen. Gibt man dann den Teig darauf, karamellisiert das Obst. Das schmeckt wirklich super! Ich habe mich gestern Morgen für Bananen-Pancakes entschieden. Dazu hab es heiße Himbeeren mit etwas Zimt und Granatapfelkernen.